Montag, 27. Februar 2023

AfD: Reinhard Mixl erneut als Direktkandidat gewählt

 

Reinhard Mixl (m.) mit Parteikollege Bernd Schuhmann (l.) und Thomas Tauer (r.) (Foto: Redaktion)

Reinhard Mixl wurde am Sonntag, dem 26. Februar 2023 erneut zum AfD-Direktkandidaten für Schwandorf (Stimmkreis 306) für die Landtagswahl in Bayern 2023 gewählt.


Nachdem die ursprüngliche Wahl vom 13. November 2022 zum Direktkandidaten für Schwandorf vom bayerischen AfD Landesvorstand kurzerhand aufgehoben wurde, vermutet werden Machtkämpfe um aussichtsreiche Listenplätze, sprachen die Mitglieder des AfD-Kreisverbands Schwandorf/Cham dem stadtbekannten AfD-Politiker und Aktivisten erneut ihr Vertrauen aus. Mixl wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 96 % als Kandidat bestätigt und bewies somit den großen Rückhalt in seiner Partei. 

»Unsere Oppositionsarbeit wirkt«


Der gebürtige Niederbayer und Waldkirchener, Vater zweier Töchter und Berater in einer Kanzlei für Rechts-, Steuer- und Wirtschaftsberatung ging in seiner Rede mit den etablierten Regierungsvertretern hart ins Gericht. Landrat Thomas Ebeling (CSU) und Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) sollen in ihm einen persönlichen Feind sehen. »Unsere Oppositionsarbeit wirkt«, so Mixl. Der AfD-Politiker erklärte in seiner Antrittsrede die Energiewende für gescheitert. Seine Schwerpunkte lägen im Bereich Energie auf Sicherstellung einer gesicherten und preiswerten Energieversorgung. Eine weitere Erhöhung des Anteils volatiler Stromproduktion, wie aus Solar- und Windkraftanlagen lehne er strikt ab.

»Wir müssen genau prüfen, wer zu uns kommen darf und wer nicht«


Auch wirbt Reinhard Mixl um eine Kehrtwende in der bisherigen Flüchtlings- und Migrationspolitik. Zuwanderung soll streng reguliert sein und deutschen Interessen dienen. Die Migration in die Sozialsysteme soll beendet werden. Wer nicht die Voraussetzungen nach dem Grundgesetz Art. 16a erfülle, müsse konsequent in sein Heimatland zurückgeführt werden. »Städte und Kommunen ächzen unter der Belastung«, so Mixl in Bezug auf Fälle wie im mecklenburgischen Upahl, einem 500-Seelen-Dorf, in dem nun 400 Migranten entgegen den entschiedenen Protesten von Einwohnern untergebracht werden sollen oder in der Gemeinde Bach a. d. Donau, wo ein Flüchtlingsschiff mit bis zu 200 Asylanten anlegen soll, da die Unterkünfte in Regensburg nicht mehr ausreichen.

»Ich bin bereit, den Bürgerwillen im Land zu vertreten«


Der AfD-Kandidat sieht seine Hauptaufgaben jedoch im Bereich Wirtschaft, Mittelstandsförderung sowie Steuer- und Abgabensenkung. Seine Devise lautet: »Je weniger Steuergeld und Schulden durch den Staatsapparat erhoben werden, desto mehr bleibt beim Bürger in der Tasche!«

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